Startseite » Urteile


Kosten sparen bei Trennung und Scheidung: Scheidung mit einem Anwalt

Unsere Mitglieder wollen es immer, nur ein Anwalt und damit Kosten sparen. Das ist sinnvoll, insbesondere dann, wenn vor dem Gang zum Gericht alle Gesichtspunkte schon in einer Vereinbarung oder einem Vertrag geklärt sind.

Es muss nicht immer nur, wie so oft unterstellt das Geschäft sein, was Anwälte skeptisch macht gegenüber Scheidung mit einem Anwalt. Dies zeigt insbesondere das vorliegende BGH- Urteil vom 19.9.2013 – IX ZR 322/12.

Kerngedanke:

Suchen Eheleute wegen einer Scheidung gemeinsam einen Anwalt auf um sich beraten zu lassen, so hat der Anwalt am Anfang der Beratung darauf hinzuweisen, wen er vertritt, wer die Gebühren zu zahlen hat und welche Folgen es hat, wenn sich die Partner nicht einigen können. Der Rechtsanwalt muss darauf hinweisen, dass er das Mandat unter Umständen vollständig niederlegen muss, wenn seine Beratung nicht zu einer Scheidungsfolgenvereinbarung führt und er zwischen den Eheleuten nicht vermitteln kann.

Hintergrund:

Im vorliegenden Fall hatte eine Anwältin beide Eheleute beraten. Die Frau suchte sich einen anderen Anwalt, der Mann ließ sich noch eine Weile von der Anwältin beraten und wechselte dann auch. Die Anwältin wollte nun die Gebühren in Höhe von 1811,36 EURO einklagen. Sie bekam bei allen Gerichten einen abschlägigen Bescheid, weil sie die Eheleute nicht von vornherein entsprechend belehrt hatte.

Zum Urteil

25.11.2013 - Kategorie Urteile

Autor: Josef Linsler

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen