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Recht und Ordnung auf dem Oktoberfest und anderen Volksfesten

Das sollten Sie beachten, wenn im Zelt und auf der Wiesn keinen Stress bekommen:

1. Alkohol getrunken? Auto und Fahrrad stehen lassen 

Es versteht sich von selbst: Wer nicht mehr nüchtern ist, lässt das Auto besser stehen. Schon ab einem Pegel von 0,3 Promille begehen Autofahrer eine Straftat, wenn sie nicht mehr sicher fahren oder sogar einen Unfall verursachen. Mit 1,1 Promille oder mehr gilt man als absolut fahruntüchtig – egal, wie gut man (scheinbar) noch fahren kann. Auch aufs Fahrrad zu steigen ist keine gute Idee, wenn man etwas getrunken hat. Radlern drohen ebenfalls ab 0,3 Promille Alkohol Strafen, wenn sie in einen Unfall verwickelt werden oder den Verkehr gefährden. Ab 1,6 Promille gelten sie als absolut fahruntüchtig.  

2. Angetrunken zu Fuß unterwegs: Obacht im Straßenverkehr  

Für sie gelten zwar keine Promillegrenzen. Stellt aber ein Gericht fest, dass ein Fußgänger an einem Unfall schuld war, muss er haften. Autofahrer sollten während der Festzeit auf unsichere Gestalten auf dem Gehweg achten.  

3. Vorsicht vor Stolperfallen 

Bei einem Volksfest stehen Stände und Fahrgeschäfte auf engem Raum. Alle brauchen eine Strom- oder Wasserversorgung – entsprechend viele Kabel und Leitungen verlaufen über den Festplatz. Auch wenn die Schausteller darauf achten müssen, dass die Besucher sicher sind: Schauen Sie, wo Sie hintreten.  

4. Pfandkrüge und -gläser zurückbringen 

Ob Bier, Wein oder Alkoholfreies – wer Getränke in Pfandbehältern kauft, muss die Gefäße zurückgeben. Andernfalls begeht man einen Diebstahl. Werden Krüge, Becher oder Gläser nur an einem Stand ausgegeben, müssen die Volksfestbesucher sie wieder dorthin zurückbringen.  

5. Achtung vor Taschendieben 

Bei dem Gedränge auf einem Volksfest und vielen angetrun­kenen Besuchern haben Taschen­diebe leichtes Spiel. Deshalb lautet unser Tipp: Nehmen Sie nur das Nötigste mit, verpacken Sie Ihre Wertsachen sicher und behalten Sie sie im Blick.  

6. Die Zeche muss nicht der letzte zahlen 

Mit einer großen Gruppe einen Abend im Bierzelt oder in einer Kneipe verbracht – und am Ende sind noch einzelne Getränke auf der Rechnung offen? “Der letzte zahlt”, heißt es im Volksmund. Das ist falsch, nicht der Letzte zahlt automatisch den Rest der Zeche. Bei großen Runden ist vielmehr der Kellner verpflichtet für jeden Gast eine eigene  Rechnung anzulegen. Tut er das nicht, ist er selbst für den entstandenen Schaden verantwortlich.  

7. Grenzen von anderen respektieren 

Das wichtigste der Gebote für das Oktoberfest: Respekt vor anderen. In der alkoholgelösten Stimmung mag die eine oder andere Hemmung fallen. Dennoch darf niemand zu etwas gezwungen werden, was er nicht möchte. Das gilt auch für Umarmungen und Küsschen, Tanzen und Schunkeln.

Quelle Anwaltsauskunft                                                                               redigiert Josef Linsler

31.08.2018 - Kategorie Neuigkeiten

Autor: Josef Linsler

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