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Steuererklärung: “Finanztipp” rät Rentnern und Arbeitnehmern…

Viele Rentner müssen eine Steuererklärung abgeben

Rund 4,4 Millionen Rentner müssen mittlerweile eine Steuererklärung machen, und diese Zahl steigt ständig. Wer geschickt vorgeht und genug Abzüge vorweisen kann, zahlt trotzdem keine Steuern. Mindestens 102 Euro sind in der Werbungskostenpauschale drin, höhere Ausgaben muss man belegen. Kosten für Kranken- und Pflegeversicherungen lassen sich als Vorsorgeaufwendungen absetzen. Selbst gezahlte Krankheits-, Pflege- und Kurkosten sind als außergewöhnliche Belastungen absetzbar – wenn sie die zumutbare Belastung überschreiten. Ein Steuertipp von Finanztipp: “Wer eine Behinderung hat, sollte prüfen, ob ein Pauschbetrag oder ein Einzelnachweis der Kosten sinnvoller ist. Denn da hat man die Wahl.” Renten werden grundsätzlich in der Anlage R angegeben.

Arbeitnehmer können Feierkosten absetzen

Auch Arbeitnehmer sollten die zahlreichen Möglichkeiten für Abzüge nutzen. Allein durch Fahrtkosten überschreiten viele die Werbungskostenpauschale von 1.000 Euro. Doch es können noch zahlreiche andere Kosten geltend gemacht werden. “Arbeitnehmer können beispielweise Arbeitsmittel absetzen, aber auch Feierkosten, wenn sie im Zusammenhang mit dem Beruf stehen”, sagt Reuß. “Auch die Betreuung für den Hund oder die Katze lässt sich absetzen. Bei genauem Hinsehen findet fast jeder etwas, das er noch absetzen kann.” Wer Kosten für Handwerker, Putzhilfe und Minijobber oder Winterdienst hatte, bekommt 20 Prozent der Arbeits- und Fahrtkosten als Steuererstattung zurück. Weitere Tipps zum Steuern sparen haben die Experten zusammengestellt. Am praktischsten ist die elektronische Steuererklärung mit dem Portal Elster oder mit einer Steuersoftware.

21.02.2017 - Kategorie Neuigkeiten

Autor: Josef Linsler