Welche sozialen und emotionalen Folgen hat die Corona-Pandemie?

Zeigen des Stinkefingers ist verbotene Kontaktaufnahme – auch in Corona-Zeiten

Im Rahmen des Gewaltschutzgesetzes kann ein Verbot der Kontaktaufnahme ausgesprochen werden. Auch das Zeigen des „Stinkefingers“ bei einer zufälligen Begegnung ist ein Verstoß gegen dieses Verbot. Bei einem erstmaligen Verstoß dagegen ist das Ordnungsgeld im unteren Bereich anzusiedeln. So entschied das Oberlandesgericht Zweibrücken ( Beschluss vom 17. April 2019 - AZ: 6 WF 44/19).  

Gegen den Vater des siebenjährigen Kinds erwirkten die Mutter und ihr Lebensgefährte ein Kontaktverbot. Dies erfolgte als Maßnahme nach dem Gewaltschutzgesetz. Innerhalb der sechsmonatigen Frist zeigte der Vater dem Lebensgefährten der Mutter den Stinkefinger. Bei dieser zufälligen Begegnung war auch das Kind dabei. Der Lebensgefährte beantragte die Festsetzung eines Ordnungsgelds.  

Das Zeigen des Stinkefingers stelle einen Verstoß gegen das Kontaktaufnahmeverbot dar, so das Gericht. Dies gelte auch, wenn es sich lediglich um eine zufällige Begegnung handele. Da es der erste und ein nicht schwerwiegender Verstoß gewesen sei, sei ein Ordnungsgeld im unteren Bereich, nämlich von 100 Euro oder ersatzweise zwei Tagen Ordnungshaft, angemessen.

3. Juli 2020  Josef Linsler

Corona-Urlaub: Balkonien oder Balearen?

Wer innerhalb der EU verreisen will, kann dies wohl tun. Die Reisewarnung wegen des Coronavirus soll ab 15 Juni aufgehoben werden, sofern dies die Entwicklung der Pandemie in den Ländern zulässt.  

Neben den 26 Partnerländern Deutschlands in der Europäischen Union gehören dazu das aus der EU ausgetretene Großbritannien und die vier Staaten des grenzkontrollfreien Schengenraums, die nicht Mitglied in der EU sind: Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein.

Die Reisewarnung soll durch individuelle Reisehinweise ersetzt werden, die für jedes einzelne Land die Risiken aufzeigen sollen. Um einen möglichst guten Schutz der Touristen vor einer Corona-Infektion zu gewährleisten, will sich die Bundesregierung in der EU für eine Reihe gemeinsamer Kriterien einsetzen. Unter anderem schlägt sie die Übernahme der Obergrenze von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen durch die anderen europäischen Länder vor. In Deutschland führt eine Überschreitung dieser Grenze zu einer Wiedereinführung von bereits abgeschafften Anti-Corona-Maßnahmen.

Ab Juni nehmen entsprechend dann auch viele Fluggesellschaften wieder mehr Reiseziele in ihr Programm auf. 

1.6.2020 Josef Linsler 

Corona – Muss man die Patientenverfügung ändern?

In der aktuellen Pandemie sind die Möglich­keiten der künst­lichen Beatmung besonders wichtig. Die durch das Corona ausgelöste Lungenkrankheit kann bei einem schweren Verlauf ­eine künst­liche Beatmung notwendig machen, für die ein Patient vorher in ein künst­liches Koma versetzt wird. In die Beatmung samt Koma­zustand hat der Patient nach Aufklärung vorher einge­willigt. Eine Änderung der Patientenverfügung ist also nicht notwendig, handelt es sich doch nicht eine lebensverlängernde Maßnahme bei der eine Heilung aussichtslos ist.

Gibt es für einen Corona-Patienten aller Wahr­scheinlich­keit nach keine Aussicht auf Wieder­erlangung des Bewusst­seins, auf Heilung, können sich Ärzte auf die  Patienten­verfügung berufen.

1.6.2020 Josef Linsler 

Urlaub in der Corona-Krise – Wie – Wo – Wann?

Die Reiselust der Bundes­bürger erwacht allmählich wieder: Nach Lockerung der Reisebeschränkungen in der Corona-Krise und wachsender Hoffnung auf Sommer­urlaub in Europa berichten Veranstalter von steigenden Buchungen. Besonders groß ist aktuell das Interesse an Reisen zwischen Rügen und Garmisch-Partenkirchen – also in Deutschland. Aber auch nach Österreich, Italien, Spanien, Griechenland, Portugal, Frankreich, Skandinavien, …?

Urlaub in Deutschland

In Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sind angeblich einige Termine um die Mai­feiertage sowie die Hochsommer­wochen bereits ausgebucht. Kräftige Zuwächse habe es auch für Süd­deutschland gegeben, teilweise von über 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der „sicherste“ Urlaub ist in Corona-Zeiten der Deutschland­urlaub: Nord- und Ostsee, aber auch die Alpen und Mittel­gebirge sind gefragt.

Hotels

Sicher ist: Wegen der Abstands­regeln könnten Hotels ihre Kapazitäten in der Hauptreise­zeit in diesem Jahr nicht voll nutzen. Manche Hotels können nicht alle Urlauber annehmen, die schon gebucht haben. Im Ausland gibt es noch genügend freie Kapazitäten.

Urlaub im Ausland

Bundes­außen­minister Heiko Maas und Amts­kollegen aus zehn der belieb­testen Urlaubs­länder der Deutschen wollen auf eine Öffnung der Grenzen für Touristen bis zum Sommer­beginn hinarbeiten. Bundes­außen­minister Heiko Maas, will die noch bis zum 14. Juni weltweit geltende Reise­warnung für deutsche Touristen zunächst nur für die Europäische Union aufheben und durch individuelle Reise­hinweise für die einzelnen Länder ersetzen.

Flugreisen

Passagiere müssen sich auf veränderte Abläufe an den deutschen Flughafen einstellen. Masken­pflicht an bestimmten Punkten, entzerrte und daher langsamere Abläufe, aber vorerst keine Medizin-Checks - das sieht der Leitfaden vor. Mit dem Maßnahmen­paket soll das Ansteckungs­risiko für Corona bei einem Wiederanlauf des Flug­verkehrs nahezu ausgeschlossen werden.

Bedenken

Der Vorsitzende des Weltärzte­bundes, Frank Ulrich Montgomery, warnt vor einer zu raschen Öffnung der europäischen Grenzen für den Tourismus. „Ich würde der Regierung raten, die Grenzen geschlossen zu halten - und zwar in beiden Richtungen“, sagte Montgomery. „Aus gesundheitlichen Gründen wäre es das Beste, die Menschen blieben an ihrem Wohnort.“ Durch den Reise­verkehr werde das Risiko einer zweiten Infektions­welle steigen: „Sie wird härter als die erste, weil wir nicht mehr so vorsichtig sein werden.“

Lage der Tourismusbranche

Laut einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handels­kammer­tages (DIHK) geht deutsche Tourismus­branche davon aus, dass sie noch lange mit den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise kämpfen muss. Im Reise- und Gastgewerbe rechnen rund 40 Prozent der Betriebe frühestens im kommenden Jahr mit einer Rückkehr zur Normalität. Die Tourismuswirtschaft zählt zu den am härtesten von den corona­bedingten Beschränkungen getroffenen Branchen mit mehrheitlich kleinen und mittleren Unternehmen.

Quelle: dpa

23.5.2020 Josef Linsler 

Kicker kicken - Kitas geschlossen - Kommen Kinder zu kurz?

Es ist mühselig jeweils nachzufragen, warum darf der das und die das nicht. Auch die Begründungen müssen diskutiert werden. Aber eine Frage beschäftigt Männer und Frauen - oder nur die Eltern: Warum bekommen Kinder, die am ehesten gefeit sind gegen den Virus, nicht mehr Freiheiten - oder besser gesagt, "Ihren Alltag" zurück? Werden die Bedürfnisse der Kinder in der Corona-Krise nachrangig behandelt?  Auch in den Debatten in den Ländern über vorsichtige Schul- und Kitaöffnung wird über Kinder eher als potenzielle Ansteckungsgefahr diskutiert, "denn als Menschen mit eigenen Bedürfnissen und Rechten. Es zeigt sich, dass Kinder keine so starke Lobby haben anders als etwa das Gaststättengewerbe, der Einzelhandel oder eben der Fußball", heißt es in einem Artikel der WELT.

Eine Umfrage stellt klar: Die Deutschen beunruhigt der bisherige Umgang mit den Kindern zutiefst. Das zeigt der Deutschlandtrend von Infratest Dimap im Auftrag der ARD-„Tagesthemen“ und von WELT: 63 Prozent der Befragten haben „große“ oder „sehr große“ Sorge, dass Kinder in ihrer Entwicklung beeinträchtigt werden, weil Erziehungs- und Betreuungsangebote in der Corona-Krise eingeschränkt sind. Nur zehn Prozent der Befragten haben diesbezüglich nur geringe Befürchtungen – und 23 Prozent als „weniger groß“. Dagegen blicken 68 Prozent der Frauen mit großer oder sehr großer Sorge auf die Entwicklung der Kinder, bei den Männern sind es 57 Prozent.

Vorbildlich sind da die skandinavischen Länder, wo die Interessen der Kinder ausdrücklich aufgegriffen, Kinder direkt in den Medien angesprochen werden. 

Josef Linsler 6.5.2020

Social Distancing - Wie wirkt es sich auf Menschen aus?

Die Corona Krise und damit verbunden das Abstandhalten fällt Menschen schwer und führt zu psychischen Problemen, ja durch die Krise verstärken sich bei Menschen Depression, Ängste, die vorher schon psychische Probleme hatten. Dies behauptet zumindest Heike Winter, Präsidentin der Psychotherapeutenkammer Hessen. Sie nennt Tipps, die Menschen möglicherweise helfen können das Social Distancing ohne Depressionen zu bestehen. 

1.       Routine schaffen

Was wichtig ist die alltägliche Routine beizubehalten, den sie wirkt wie ein Korsett auf die Zeiteinteilung und den Tagesablauf. Wer um 06:00 Uhr aufsteht, sollte dies auch in der Krise tun. Auch wenn man in Homeoffice ist, sollte man Pausen einhalten, ebenso Essenszeiten. Gespräche mit Arbeitskollegin sollten fortgeführt werden, jetzt eben per Telefon.  

2.       Soziale Kontakte beibehalten

Auch wenn der persönliche Kontakt eingeschränkt ist sollten Beziehungen online aufrechterhalten werden über WhatsApp, Skype oder Zoom. Sich vernetzen ist das Gebot der Stunde. Heike Winkler rät, eingeschlafene Kontakte wieder zu erwecken. Oft sei die Freude und die Überraschung auf beiden Seiten groß.   

3.       Corona-Informations-Distancing

Es ist zwar wichtig sich zu informieren, jedoch warnt Winter davor sich ständig mit Meldungen zur Coronakrise überfluten zu lassen. Meldungen überschlagen sich, oft widersprechen sie sich, dramatisieren, ohne zu informieren. Dies führt bei vielen Menschen zu Angst und Panik. Leer gekaufte Regale im Supermarkt, der Exit von Klopapier und Hygieneartikeln ist ein Beleg für Meldungen, die Panik auslösen. Überschlagen sich die negativen Schlagzeilen über Wochen hinweg, so kann sich bei vielen Menschen eine Depression einschleichen. Daher nur auf wenige gesicherte Meldungen zurückgreifen und nicht ständig danach streamen. Wichtig dabei ist, dass man seinen gewohnten Tagesablauf und die gewohnten Rituale einhält.  

4.       Gesundheitsfürsorge

 Immer eigentlich selbstverständlich: Gesunde Ernährung, Bewegung, ausreichend Schlaf, genügend Anregungen und insbesondere Hygiene – sich nicht gehen lassen. Gerade jetzt keinen Alkohol und Drogen. 

Wie sinnvoll und nützlich auch immer virtuelle Kontakte auf den ersten Blick sein mögen, sie veranschaulichen und machen auch immer spürbar, wie nah und doch so fern der Freund/in, Verwandten, Eltern, Partner/in sind.  

Josef Linsler | 13.04.2020

Stimmungswandel: Sind viele Deutsche nicht mehr bereit die Einschränkungen hinzunehmen?

Bisher erdulden die Deutschen die Maßnahmen zur Corona-Eindämmung diszipliniert. Ein wöchentliches Psychogramm stellt nun eine angeblich alarmierende Veränderung fest.

Psychologen haben einen Namen für ein Phänomen, das sich für Deutschlands Krisenmanagement in Corona-Zeiten bald als große Herausforderung erweisen könnte: "Desaster Fatigue". Bezeichnet wird damit die Ermattung angesichts allzu vieler schlechter Nachrichten; das Gefühl von Verdruss, das uns gegen ein Übermaß von Katastrophenmeldungen rebellieren lässt.  

Das bedeutet weniger und sachlicher berichten, nicht jede Meldung aufgreifen? 

Cornelia Betsch ist Psychologin an der Universität Erfurt und hat diese brisante Diagnose gestellt. Woche für Woche wertet sie die Antworten von 1000 Befragten aus und ermittelt daraus eine Stimmungslage. 

In den ersten fünf Wochen der Krise "lief alles gut", konstatiert die Psychologin. Nun hat sie erstmals Alarmzeichen ausgemacht. 

Die Auswertung der aktuellen Befragung ist beunruhigend: Langsam schwindet die Angst der Menschen vor dem grassierenden Virus. Die Zuversicht, dass das Gesundheitswesen die Zahl der Covid-19-Kranken bewältigen wird, ist gewachsen. Die Menschen vertrauen unserem Gesundheitssystem.

Wenn die Angst vor dem Virus schwindet, rücken die wirtschaftlichen Sorgen der Menschen in den Vordergrund. Die Akzeptanz für die staatlich verordnete Kontaktsperre, für die Schul- und Geschäftsschließungen bröckelt. Vor allem unter den Jüngeren wächst der Unmut. Sie leiden besonders unter Langeweile, Einsamkeit und Zukunftsangst.  

Bei der letzten Auswertung der letzten Umfrage zeigte sich plötzlich, dass etwas anders ist: Statt zuvor 54 Prozent geben nun nur noch 45 Prozent der Befragten an, dass ihre Gedanken ständig um das Coronavirus kreisen. Hatte die Seuche in den Wochen zuvor noch 60 Prozent der Menschen Angst eingeflößt, lag dieser Anteil nun nur noch bei 52 Prozent. Umgekehrt ist die Zahl derer gestiegen, denen die Maßnahmen als übertrieben erscheinen.  

Zeigt sich hier echte Rebellion oder nur ein Gewöhnungseffekt? Setzt sich der Eindruck durch, dass das Schlimmste bereits überstanden ist? Oder hat die öffentliche Debatte über Exit-Strategien die Erwartung auf ein baldiges Ende der Ausgangsbeschränkungen geweckt? 

Viele Fragen, aber es ist an der Zeit über den Exit nachzudenken - oder nicht?

Josef Linsler | 12.04.2020

Durch die Quarantäne in die „Paarantäne“ zur Scheidung?

Das Coronavirus bestimmt momentan den Alltag. Die Online-Dating-Plattform „Paarship“ will per Umfrage festgestellt haben, dass mehr als jedes vierte Paar in einer Zerreißprobe steckt. Vor allem Bundesbürger mit schulpflichtigen Kindern haben derzeit Beziehungssorgen. Erfreulich und offensichtlich wichtig für den Stressabbau: In der Corona-Krise haben Paare mehr Sex als sonst.

Selbstisolation, Kontaktverbote und Ausgangsbeschränkungen führen dazu, dass Paare sehr viel oder sehr wenig gemeinsame Zeit miteinander verbringen – je nachdem, ob sie in einem gemeinsamen Haushalt leben oder nicht. Das kann zur Belastungsprobe werden – insbesondere dann, wenn man Kinder hat. Insgesamt sind sich 27 Prozent der Bundesbürger, die in einer Partnerschaft leben, unsicher, ob ihre Beziehung die Corona-Krise unbeschadet übersteht. Auffällig: Besonders Befragte mit schulpflichtigen Kindern (38 Prozent) sorgen sich um ihr Liebesglück. Unter den Paaren, die keine schulpflichtigen Kinder haben, rechnet jeder Fünfte (21 Prozent) in den kommenden Wochen mit Beziehungsstress.

Dabei führt nicht nur zu viel Nähe zu belasteten Partnerschaften. So erwarten Befragte, die nicht mit ihrem Partner zusammenleben (35 Prozent), eher, dass die Corona-Maßnahmen zum Liebesrisiko werden als Menschen, die sich mit ihrem Partner einen Haushalt teilen (25 Prozent).

Parship-Coach und Paartherapeut Eric Hegmann deutet das so: „Menschen gehen Beziehungen ein, um Bindung zu spüren und Antworten auf die Fragen zu erhalten: ‚Bist du hier für mich? Nimmst du mich wahr? Kann ich mich auf dich verlassen?‘ Paare mit einer intakten Beziehung können deshalb aus einer Ausnahmesituation sogar gestärkt hervorgehen. Aber für Paare, deren Beziehung schon vor Corona angespannt war, wird es zur Zerreißprobe, wenn zur Angst vor der Bedrohung noch die Furcht hinzukommt, die Bindung zum Partner zu verlieren – obwohl dieser im gleichen Raum sitzt.“

Etwa jeder fünfte in Partnerschaft Lebende (21 Prozent) rechnet für die kommenden Wochen mit einem erhöhten Streitpotenzial. Besonders unter 30-Jährige rechnen mit einer steigenden Zahl an Auseinandersetzungen (34 Prozent). Bei Befragten mit schulpflichtigen Kindern erwartet ebenfalls jeder Dritte (33 Prozent) konfliktreiche Wochen.

Es muss auch was Positives geben, es muss: Zumindest werden nicht nur die Konflikte mehr, sondern auch die intimen Stunden häufiger: Jedes vierte Paar (26 Prozent) gibt an, mehr Sex als normalerweise zu haben. Bei den unter 30-Jährigen stimmen sogar 43 Prozent dieser Aussage zu. Und erstaunlicherweise geht auch bei 28 Prozent der Eltern von schulpflichtigen Kindern mehr ab als sonst.

Der Verzicht auf persönlichen Kontakt mit Freunden und Familienangehörigen fällt allen Befragten schwer (51 Prozent). Besonders Frauen (58 Prozent) und Menschen unter 30 Jahren (60 Prozent) leiden unter dem sogenannten Social Distancing. Dafür konzentrieren sich 41 Prozent der Paare in gemeinsamen Haushalten aktuell verstärkt auf ihre Beziehung und sind sich sicher, dass ihre Partnerschaft sich in den kommenden Wochen intensivieren wird.

Wir stellen fest, dass Kontaktsperre eigentlich für die vielen Singles zu einem massiven Problem wird. Viele sind einsam, Whatsapp oder Skype helfen da nicht weiter. Umgekehrt verstärken die virtuellen Kontakte noch die Einsamkeit, ja sie machen manche Menschen depressiv. Denn sie erleben und erleiden das Gefühl: so nah und doch so fern….

Josef Linsler | 09.04.2020