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Weg von der vaterlosen und kinderlosen Gesellschaft

Nürnberg (ISUV) Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) weist anlässlich des Internationalen Vatertages darauf hin, dass die Leistungen, die Rolle und die Bedeutung von Vätern nicht angemessen gewürdigt werden. Der Verband hat schon Anfang der 80ziger Jahre ein grassierendes Ausbreiten der vaterlosen Gesellschaft kritisiert. Konsequenterweise ist die vaterlose Gesellschaft zur kinderlosen Gesellschaft mutiert. Die vaterlose Gesellschaft ist auch heute Gegenwart, denn verändert hat sich wenig, auch wenn die verheirateten Väter nicht zuletzt auf Initiative des ISUV nach Trennung und Scheidung nicht mehr so einfach aus der gemeinsamen Verantwortung herausgedrängt werden können. Faktisch haben aber bei Trennung und Scheidung weiterhin gegenüber den Kindern die Mütter die besseren Karten. „Das muss sich ändern. Wir fordern gleichberechtigte Elternschaft, gemeinsame Elternschaft trotz Trennung und Scheidung. Das Wechselmodell bietet dafür einen geeigneten strukturellen Rahmen.“, fordert der ISUV-Vorsitzende Rechtsanwalt Ralph Gurk.

ISUV-Pressesprecher Josef Linsler umreißt die Situation von Vätern: “Die Ausbreitung der vaterlosen Gesellschaft ist ein Phänomen, das sich seit Jahrzehnten in unserer Gesellschaft ausgebreitet hat. Wo wir auch hinschauen, Väter haben oft schlechte Karten. Von `Frauenrechtlerinnen` werden sie oft weiterhin a priori zu potentiellen Gewalttätern gestempelt, in der Politik wird ihre Leistung nicht gewürdigt, in den Medien wird oft weiterhin von Vätern ein Zerrbild gezeichnet. Geht die Ehe in die Brüche, so befinden sich Väter immer noch sehr oft ausschließlich in der Rolle des Zahlemanns. Das haben immer mehr Männer erkannt, sie sind in Streik getreten, die vaterlose Gesellschaft hat sich deswegen zu einer kinderlosen, narzisstischen, „coolen“, zukunftslosen letztlich „unmenschlichen“ Gesellschaft gewandelt.”

Der ISUV-Vorsitzende Ralph Gurk fordert: „Alle neueren entwicklungspsychologischen Studien belegen, die Autorität des Vaters hat entscheidende Bedeutung für die Entwicklung von Orientierungs- und von Leistungsfähigkeit der Kinder, insbesondere der Söhne. Väter sind ebenso wichtig wie Mütter für die Identitätsfindung, für das Lernen der Geschlechterrollen. Ein Paradigmenwechsel ist dringend angesagt, gleichberechtigte Elternschaft in allen Lebenslagen muss das neue und tatsächlich praktizierte Leitbild sein.“

 

ISUV – Kompetenz im Familienrecht seit über 40 Jahren

Der ISUV vertritt als größte deutsche und überparteiliche Solidargemeinschaft die Interessen von Bürgern, die von Trennung, Scheidung und den damit zusammenhängenden Fragen und Problemen betroffen sind. ISUV ist unabhängig, bundesweit organisiert und als gemeinnützige Organisation anerkannt.

Kontakt:

ISUV-Bundesgeschäftsstelle, Postfach 210107, 90119 Nürnberg, Tel. 0911/55 04 78, – info@isuv.de

ISUV-Vorsitzender RA Ralph Gurk, Ludwigstr. 23, 97070 Würzburg, 0931/45 25 940, r.gurk@isuv.de

ISUV-Pressesprecher, Josef Linsler, Moltkestraße 22a, 97318 Kitzingen, Tel. 09321/9279671 – j.linsler@isuv.de

17.06.2016 - Kategorie Presseerklärungen

Autor: Josef Linsler

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