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Allgemeine Informationen

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ISUV-Publikationen


Hier finden Sie einen Überblick über unsere Ratgeber und Merkblätter zu allen Bereichen des Familienrechts. Alle ISUV-Informationen werden ständig aktualisiert, sind kostengünstig und verständlich geschrieben. Mitglieder zahlen den halben Preis.

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ISUV-Kontaktadressen


Hier finden Sie alle Adressen, Telefonnummern, Mailadressen um mit ISUV-Aktiven in Ihrer Nähe Kontakt aufzunehmen.

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Aufnahmeantrag


Wir kämpfen! Wir wirken! Wir verändern! Hier können Sie den Aufnahmeantrag für den Interessenverband Unterhalt und Familienrecht ISUV e.V. runterladen.

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Satzung


Grundsatzprogramm


Thesenpapier: Reform Sorge- und Umgangsrecht


In 50 Thesen wird der Reformbedarf und entsprechende Reformvorschläge gemacht.

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Umgangsrecht - Urteile des BVerG


Urteile des Bundesverfassungsgerichts zum Umgangsrecht - kommentiert von Fachanwalt für Familienrecht Simon Heinzel.

Weitere Urteile zum Umgangsrecht finden Sie in unserer Urteilsdatenbank.

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Second-Opinion einholen vor einer Entscheidung


Es ist ein Irrglaube, der Richter wird es schon richten oder der Anwalt wird alles regeln. Fakt ist jeder Betroffene, jede Betroffene muss sich selbst informieren.

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ISUV-Report Archiv

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155 - März 2018

Unser Titelbild ergab sich aus der Aktualität. Da ist einmal die #MeToo-Bewegung, die mittels Prominenter nahezu täglich in den Schlagzeilen steht. Auch #MeToo geht es darum Machtmissbrauch und Sexismus, Gewalt von Männern gegen Frauen öffentlich zu machen. Auch im Koalitionsvertrag nimmt „Gewalt gegen Frauen und Kinder“ breiten Raum ein. Schließlich folgten wir der Anregung eines Mitglieds – siehe Report 154, S. 3: „Ich möchte vorschlagen, den Missbrauch des Gewaltschutzgesetzes – überwiegend durch Frauen – aus dem Jahre 2001 einmal zu thematisieren.“ All dem sind wir nachgekommen. Im Titelbild zeigen wir, dass Gewalt in Beziehungen von beiden Partnern ausgehen kann und häufig ausgeht. Leidtragende sind die Kinder, die nicht hinschauen können, wenn Eltern gewalttätig sind, weil das ihr Urvertrauen in die Eltern zerstört. Wir haben bewusst ein Schattenbild gewählt, weil Gewalt in all ihren diffizilen Formen – Ausspielen von Macht, psychische Gewalt, Brachialgewalt, sexuelle Gewalt – wie ein Grauschleier über einer Beziehung liegt und wohl auch immer liegen wird.

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154 - Dezember 2017

Wir hatten schon ein Titelbild, als „Jamaika“ platzte und nichts mehr so war, wie wir es uns gedacht hatten... Dennoch als Verband haben wir eine Agenda für die künftige Regierung – wie immer sie dann auch aussehen mag. Auf den Seiten 5 bis 9 erläutern wir unsere Agenda, d. h. ganz einfach die Themen, die notwendig sind aufgegriffen zu werden. Dies ist seit 2015 sehr schwierig. Familienrechtliche und familienpolitische Themen wurden zweitrangig oder gar drittrangig. Wir werden mit Nachdruck aber darauf hinweisen, dass es neben dem Familiennachzug auch noch Familien hier gibt, die trotz Trennung und Scheidung gemeinsam Eltern sein wollen, die sich für ihre Kinder verantwortlich fühlen, die für den Unterhalt ihrer Kinder selbst aufkommen, die für ihre Ausbildung allein aufkommen, die unter Umständen auch noch für ihre Eltern aufkommen. Als ISUV wollen wir – unabhängig, wer die Regierung bildet und führt – ein „Wegweiser“ in Sachen Familienrecht und Familienpolitik sein. – Nie war das so wichtig wie jetzt. Nachdem immer öfter und immer schneller Prinzipien über Bord geworfen werden, ist der „ISUV-Wegweiser“ als konstanter Leuchtturm in unruhiger politischer See umso wichtiger.

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153 - September 2017

Zu jedem Jahrmarkt gehört ein „Hau den Lukas“, zu jeder Demokratie gehören Wahlen. Zu Wahlen gehört eine Politisierungsphase, der Wahlkampf. Dabei geht es um Punkte, um Stimmen. Wer den Lukas nach oben hämmert, hat die meisten Stimmen. Die meisten Stimmen erhält derjenige, der mit den meisten Themen überzeugen kann. Übertragen auf Familienrecht und Familienpolitik gibt es natürlich auch verschiedene Level, von „verschwommen“ bis klar, von Hardnews bis Softnews, von informativ bis weichgespült nichtssagend. Der unterste Level – „Die Familie ist die Keimzelle der Gesellschaft.“ – wird unterschiedslos von allen Parteien erreicht. Welche Parteien die höheren Levels – „Wechselmodell“ oder „Unterhalt“ – hämmern, das können Sie in diesem Report lesen.

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152 - Juni 2017

Die neue Ausgabe der Zeitschrift des Interessenverbandes Unterhalt und Familienrecht (ISUV) befasst sich in der Titelgeschichte mit der der Bundestagswahl 2017. Dabei kann ein „Faktencheck“ nicht fehlen – was wurde aus den Wahlversprechen? Es wird herausgearbeitet: Einiges wurde verbessert – aber nichts Grundsätzliches verändert. Weitere Themen: „Gesetz zum Scheinvaterkongress“, „Gesetz zum Schutz von Kindern und Jugendlichen“, Alternative zur Ehe, Reform der Düsseldorfer Tabelle, Mediation als „Cooperative Praxis“, Unterhaltsvorschuss: Was müssen Vorschussberechtigte, was müssen Unterhaltspflichtige beachten? Wie in jedem Report unsere „Urteilsbank“ – Urteile des Bundesgerichtshofs und der Oberlandesgerichte sowie ein Überblick über die Veranstaltungen der ISUV-Kontaktstellen. Das Titelbild und Titelthema veranschaulichen die „Richtungssuche“ – welche Partei setzt sich für Getrenntlebende und Geschiedene ein, welche Partei blendet Geschiedene einfach aus. Der Faktencheck zeigt: Es wurde einiges verbessert, aber die grundlegende Ungerechtigkeit zwischen Paaren mit Kindern und Kinderlosen hat sich nicht geändert, ja diese Ungerechtigkeit wurde gleich gar nicht auf die Agenda gesetzt.

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151 - März 2017

Das Titelbild und der Leitartikel veranschaulichen gleichberechtigte Elternschaft nach Trennung und Scheidung im Rahmen eines Wechselmodells. Die Eltern leben zwar in eigenen Wohnungen, die Kinder wechseln, leben einmal bei der Mutter, einmal beim Vater. Sie sind nicht unglücklich, das wollten wir bewusst ausstrahlen. Sicher ist das nicht der Zustand gleich nach der Trennung und Scheidung. Es ist aber der Zustand, der bei den Kindern dann eintritt, wenn sie keine Verlustängste mehr haben müssen, dass sie einen Elternteil verlieren. Die Zufriedenheit der Eltern tritt dann ein, wenn sie das Wechselmodell als Chance begreifen: Entlastung bei der Betreuung, Chance für Berufstätigkeit und insbesondere auch die Chance für glückliche Kinder.

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150 - Dezember 2016

Das Titelbild veranschaulicht „wie der Vater, so der Sohn“ – die Identität mit einem Elternteil oder mit beiden ist Kindern oft ins „Gesicht geschrieben“. In der Rechtsauslegung, im Verhalten von Jugendämtern und Gerichten, herrscht allerdings die Meinung vor, es geht auch ohne die leiblichen Eltern: Der leibliche Vater ist eher ein Störfaktor für die rechtliche Familie. Verwaltet das Jugendamt das Kindeswohl und hat Pflegeeltern installiert, dann bleiben die leiblichen Eltern ausgesperrt, das einzige was bleibt sind ein paar Stunden begleiteter Umgang.- Wir stellen die Frage: Ist es nicht in uns angelegt, dass wir uns mit den leiblichen Eltern, mit der Familie, den Verwandten identifizieren, weil sie uns ähnlich sind, vom Äußeren, vom Wesen? Wir meinen daher für die Identitätsfindung von Kindern sind die leibliche Eltern unabdingbar.

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149 - September 2016

Wir haben Mitglieder, denen die Kinder weggenommen wurden. Was Ihnen blieb, sind einige Puppen, die vom Jugendamt und den Pflegeeltern nicht „mitgenommen“ wurden. – Stellen Sie sich vor, immer wenn diese Eltern die Puppen sehen, werden sie an die Kinder erinnert, die Ihnen weggenommen wurden, von denen sie teilweise gar nicht wissen, wo sie sich befinden, ob es ihnen gutgeht, ob sie sie jemals wiederbekommen, was sie tun müssen, um die Kinder wiederzusehen. Inobhutnahmen, das ist kein Randthema, allein in 2015 wurden 42.000 Eltern die Kinder weggenommen. Zurecht oder zu Unrecht? Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Jeder Einzelfall muss geprüft werden. In jedem Fall gilt aber, eine Inobhutnahme darf keine „Enteignung der Kinder“ sein. Ein intensives Umgangsrecht – in welcher Form auch immer – muss den Eltern zugesprochen werden, so dass die Chance besteht, dass die Kinder wieder den natürlichen Eltern übergeben werden können.

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148 - Juni 2016

Das Titelbild und der entsprechende Text „Rechtzeitig vorsorgen“ haben eine klare Aussage: Nicht erst, wenn etwas „bricht“, „überspannt“ ist, vorsorgen. Zur Vorsorge ist es dann zu spät, wenn ein Partner schon ausgezogen, das Vermögen verschleudert hat, wenn man krank ist und sich nicht mehr helfen kann, wenn der „Staat die Vorsorge“ übernimmt. Wenn man den Rentenbescheid bekommen hat, lässt sich nichts mehr an der Rente „schrauben“. Vorsorge treffen heißt ein kalkulierbares, „sicheres“, selbstbestimmtes Leben in allen Lebenssituationen führen zu wollen und zu können. Es ist nur allzu menschlich, dass wir gerne unangenehme Situationen verdrängen – „es ist ja noch genügend Zeit für die Vorsorgevollmacht, die Patientenverfügung, den Partnerschaftsvertrag, …“ – Das Leben zeigt, Vorsorge ist keine Frage des Alters, sondern des Mutes kritische Situationen zu „planen“.

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147 - März 2016

Das Titelbild umschreibt in einfachen Worten den Kernauftrag des Verbandes: Betroffene in Ihrer Betroffenheit abholen, Betroffenheit ernst nehmen, verstehen, Betroffene mit gemeinnützigem Rat begleiten, eine Strategie entwickeln, gemeinsam Möglichkeiten und Folgen abwägen, zuhören, sachlich informieren, vor übertriebenen Reaktionen, vor übertriebenen Erwartungen warnen, selbstbestimmt handeln, vor vorschnellen Reaktionen warnen, Impulse zum Verhandeln geben, im Sinne des Kindeswohls raten und beraten, vermitteln. Aufmuntern zu positiven Gedanken für die Zukunft, Möglichkeiten in der Zukunft aufzeigen, überzeugen und möglicherweise „mitreißen“: Auf geht’s!

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146 - Dezember 2015

Das Titelbild dokumentiert eine Zeitenwende in der Historie des Verbandes. Die Schlüsselübergabe des alten Bundesvorsitzenden an den neuen. Wer die Schlüssel hat, hat Zugang zum Haus, kann – nach mittelalterlicher Vorstellung – im Haus Schutz bieten... Wer Schutz bieten konnte, hob sich ab von den vielen anderen, die auf den Schutz angewiesen waren. Die Vorstellung von der symbolischen Bedeutung des Schlüssels rettete sich sogar noch ins 20 Jahrhundert. Noch vor einigen Jahren hatte nur der Mann die Schlüsselgewalt. Inzwischen haben Mann und Frau die Schlüsselgewalt – und das ist gut so: Wenn nämlich einer von Beiden die Schlüssel verliert, hat einer zumindest noch die Schlüssel, – beide stehen nicht draußen vor der Tür.

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145 - September 2015

Das Titelbild dokumentiert anhand der Titel des ISUV-Report 40 Jahre ISUV. Wer kennt noch „de Facto“ welchen Reporttitel? – In den Reporttiteln wird auch der Wandel des ISUV anschaulich. Oberflächlich betrachtet ändern sich ab Report 54 die Farbe und das Titellogo. Alle Veränderungen geschehen allerdings immer mit der Vorgabe: Modernisieren, jedoch Kontinuität wahren. Das Layout wird professioneller und geglättet, gleichsam ein Spiegelbild des ISUV: Von der Protestbewegung zum gefragten und befragten „Experten“ für Familienrecht. Anhand der Reporttitel wird aber auch die Bandbreite der ISUV-Themen veranschaulicht – familienrechtliche, steuerrechtliche, sozialrechtliche und natürlich familienpolitische. Es dominiert das Unterhaltsrecht. Hier hält ISUV die Fahne hoch, ist ISUV der gefragte Lobbyist, der einzige Lobbyist für Unterhaltspflichtige, der einzige Verband, der sich um Ausgleich, um Kompromisse bemüht zwischen Unterhaltsberechtigten und Unterhaltspflichtigen.

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144 - Juni 2015

Das Titelbild führt in unser Titelthema ein. Es veranschaulicht, wie das Wechselmodell seitens Justitia „abgewogen“ wird. Es wird verglichen mit dem gängigen Residenzmodell. Wir haben Justitia „die Binde von den Augen genommen“, ganz bewusst, denn sie soll sich die realen sozialen Verhältnisse anschauen, nicht ein juristisches Konstrukt bezüglich Gerechtigkeit abstrakt abwägen. Es geht schließlich um „Mehr“ als Gerechtigkeit – es geht ums Kindeswohl, um „bessere Rahmenbedingungen für Kinder nach Trennung und Scheidung. Wir waren etwas vorlaut und haben Justitia schon vorgegriffen… Wir sind sicher, dass sich die Dame – eine gewisse Empathie für Kinder vorausgesetzt – nach bestem Wissen und Gewissen für das Wechselmodell entscheiden wird. Mit der Dokumentation (Seite 5 ff.) wollen wir informieren, aufklären, vor Enttäuschungen schützen, desillusionieren, grundlegende Fragen aufgreifen, die von Politik, Justiz und Wissenschaft bezüglich des Wechselmodells gestellt werden, ja gestellt werden müssen.

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143 - März 2015

Das Foto führt in unser Titelthema ein. Es veranschaulicht, wie Gutachter/ innen im Namen des Kindeswohls Menschen ihren „Stempel aufdrücken“ – sie „stempeln“ und „abstempeln“. Eigentlich ist es immer die gleiche Situation: Wenn es der Richter nicht mehr „richten“ kann, richten will oder sich einfach absichern will, müssen Gutachter ran. Sie kommten daher in die „entscheidende“ Position – und nicht wenige sind damit fachlich und menschlich heillos überfordert. Es zeigt sich immer wieder: Gutachten bestätigen in der Regel den „Status quo“, sie verändern oft nichts, ja sie verschärfen in manchen Fällen erst so richtig den Konflikt. Was am Ende bleibt, sind oft Enttäuschungen, Demütigungen, Fundamentalkritik an Gutachtern. Mit der Dokumentation (Seite 5-8) wollen wir informieren, aufklären, vor Enttäuschungen schützen, desillusionieren, anklagen, grundlegende Fragen aufgreifen, beispielsweise wie mehr Transparenz in den „Gutachterdschungel“ gebracht werden kann, wo grundlegend Strukturen geändert werden und Vorurteile abgebaut werden müssen, wo der Gesetzgeber endlich handeln muss.

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142 - Dezember 2014

Das Foto führt in unser Titelthema ein. Es zeigt einen Jungen, der an die Hand genommen wird, also in Obhut genommen ist. Sein Blick, seine Gestik, seine Mimik drücken Zufriedenheit aus. Es ist zu vermuten, dass er in einem glücklichen, wie auch immer gearteten familialen Netz lebt. Leider tragen Trennung und Scheidung vielfach dazu bei, dass dieses familiale Netz zerstört wird. Die Zerstörung des familialen Netzes kann niemals im Sinne des Kindeswohls sein. Dies ist eine Botschaft, die wir auf den vier Seiten unseres Brennpunktes suggerieren. Das Verfahren, wie die leiblichen Eltern ausgeschaltet werden, muss überdacht werden, eine weitere Botschaft des Brennpunktes. Beim Kampf ums Kindeswohl, dürfen die leiblichen Eltern von Behörden nicht einfach ausgeschaltet werden, ein Elternteil, der mit dem Kind „nichts anfangen“ kann, darf nicht darüber entscheiden, ob das Kind in die Obhut des Jugendamtes genommen wird. Ist dies der Fall, dann wird das Kindeswohl „verwaltet“. Auch das zeigen wir im Brennpunkt: Das Verfahren ist rechtspositivistisch, das Kindeswohl nimmt seinen formal richtigen Gang, inhaltlich ist es genau umgekehrt. Über das „eingespielte Verfahren“ bei der Bestimmung des Kindeswohls muss neu nachgedacht werden, auch dies eine Botschaft des Brennpunktes.

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141 - September 2014

Das Foto entstand auf der Klausurtagung und zeigt viele unserer Leiterinnen und Leiter der Bezirks- und Kontaktstellen. Eine Klausurtagung möchte Impulse geben für die Betreuung, das Coaching vor Ort. Dafür hatten wir uns einen professionellen Coach eingeladen, der sich besonders des Themas „Scheitern“ annimmt. Jede Trennung, jede Scheidung hat in ganz besonderem Maße etwas mit Scheitern zu tun. Schließlich ist keine Ehe nur ein Bündnis auf Zeit, sondern für immer und ewig angelegt. Ob dieser Anspruch sinnvoll, realistisch und förderlich ist, sei mal dahingestellt. Fakt ist jedoch, Trennung und Scheidung erleben wir als Scheitern: Scheitern an sich, am anderen, an den eigenen Maßstäben. Scheidung ist Scheitern, das menschlich besonders weh tut. Entscheidend ist, wie man mit dem Scheitern umgeht. Nimmt man/frau das Scheitern an oder wird die Schuld dem anderen zugewiesen? Impulse und Tipps zum Thema liefert der Artikel auf den Seiten 16-18. Wir – alle ISUV-Aktiven – waren auf der Klausurtagung der Auffassung, dass Scheitern immer auch ein Impuls zum Aufbruch sein muss. Dafür setzen wir uns ein, das ist unser Kernziel.

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140 - Juni 2014

Eine Kernaufgabe jeden Verbandes ist es die Interessen seiner Mitglieder zu vertreten in der Politik, in der Gesellschaft, in Verbänden und Parteien. Um seine spezifischen Verbandsinteressen zu vertreten, bedarf es einer klaren Zielsetzung und Interessenartikulation. Kein Verband erreicht seine Ziele, wenn er sich nicht vernetzt. Diesen komplexen Vorgang wollen wir mit dem Schaubild für ISUV definieren. ISUV meint Vernetzung mit Medien, Gerichten, Politik. ISUV ist allerdings auch ein breites Netzwerk für Geschiedene, für Unterhaltsberechtigte, für Unterhaltspflichtige, für Zweitfamilien. ISUV ist aber auch eine Art Selbsthilfe getreu dem Motto Geschiedene helfen Geschiedenen. Unser Schaubild zeigt, welche vielfältigen Aktionen und Interaktionen entstehen – entstehen müssen, um diesem Anspruch gerecht zu werden.

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139 - März 2014

Unser Titelbild reißt das Leitthema an, Elternunterhalt, ein Zukunftsthema, das heute schon überraschend viele betrifft. Elternunterhalt wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten an Bedeutung gewinnen, da es mehr Pflegebedürftige geben wird, die die Heimkosten nicht aufbringen können. Immer öfter wird sich der Staat an die Kinder halten. Gegenwärtig ist der Elternunterhalt noch eine Baustelle der Gerichte. Das neue Urteil des Bundesgerichtshofs macht deutlich, wer die „Bauleitung“ in Sachen Elternunterhalt hat. Dabei haben die „Architekten“ des BGH einen wichtigen Grundsatz festgelegt: Kinder haften für ihre Eltern, basta! Damit ist jeder „gewarnt“ und weiß Bescheid, wenn er die „Baustelle Elternunterhalt“ betritt.

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138 - Dezember 2013

Unser Titelbild reißt das Leitthema, das Leitziel unseres Verbandes an: Trennung- Scheidung –Neubeginn, wobei der Schwerpunkt auf „Neubeginn“ liegt. Wir wollen – getrieben von eigenen negativen Erfahrungen – unseren Mitgliedern einen „besseren“ Neubeginn ermöglichen, als „wir“ ihn vielleicht hatten. Unsere Strategie kann eigentlich nur sein, informieren, was ist und was möglich ist. Es kann uns nur an Vermittlung, nicht an Konfrontation gelegen sein, an einvernehmlicher Scheidung. Alle Erfahrung sagt uns, Konfrontation hinterlässt Narben – bei so manchem Mitglied gar lebenslange Verbitterung, Misstrauen. Das macht krank und dies gilt es zu verhindern. So ist unser Ziel ein zutiefst menschliches – Frieden und Selbstwertgefühl schaffen und so eine Lebenskrise überwinden.

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137 - September 2013

Unser Titelbild reißt das Leitthema in diesem Report an: individuelles Wechselmodell. Wir wollen veranschaulichen, dass mit dem Wechselmodell gemeinsame Elternschaft praktiziert wird, beide Eltern bleiben Eltern – gleichberechtigt und gleichwertig. Der Kreis symbolisiert bekanntlich Vollkommenheit, er kennt weder Anfang noch Ende, Kinder können wechseln zwischen dem Zuhause bei der Mutter und beim Vater. Das Paragraphenzeichen in der Mitte soll darauf hinweisen, dass wir eine Verankerung des Wechselmodells im Gesetz wünschen.

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136 - Juni 2013

Unser Titelbild reißt das Leitthema in diesem Report an: Die ISUV-Wahlprüfsteine greifen die zentralen familien- und steuerrechtlichen Begriffe auf. Diese sind im Titel in ein Spielbrett integriert. Die Parteien sind – dem Damespiel nachempfunden – die Spielsteine. In unserem Titelbild suggerieren wir, dass die Parteien nicht einfach unsere Forderungen „überspringen“ können. Vielmehr müssen sie auf ein Themenfeld springen und sich quasi damit auseinandersetzen, das weitere Vorgehen überlegen. Immer öfter greifen Verbände im Interesse ihrer Mitglieder zu Wahlprüfsteinen um ihre Forderungen darzulegen, die Politik aufzufordern auf die Wahlprüfsteine einzugehen, sich damit auseinanderzusetzen und Stellung zu beziehen. Auf diese Weise wird das „politische Spiel“ transparenter für die Mitglieder – und erleichtert hoffentlich die Wahlentscheidung. Auf den folgenden Seiten sind die Antworten der Parteien zu den Wahlprüfsteinen dargelegt. Vergleichen Sie, ob eine Partei im „Zickzack“ geantwortet hat, ob sie eine unliebsame Forderung schnell übersprungen hat, oder gar die Spielregeln nicht eingehalten hat, nicht gesprungen ist, sich nur auf der Stelle bewegt, nur immer mit den gleichen Floskeln geantwortet hat.

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135 - März 2013

Unser Titelbild führt zum Leitthema, die „Klarstellung“ bezüglich langer Ehen. Das Unterhaltsrecht ist und bleibt für den Interessenverband Unterhalt und Familienrecht das „Shareholder Value“ . Das Titelbild deutet faktische, aber auch mögliche Veränderungen an: Was ist „schwerer“ zu erreichen, zu welchem Ziel kommt man jetzt „schneller“. Auf den Seiten 5 – 10, in der Kolumne und im Leserforum gehen wir der Frage nach: Quo vadis Unterhaltsrecht? Wir zeigen Hintergründe, Positionen und Mentalitäten auf, die veranschaulichen, dass dieses Thema unter den Nägeln brennt: Wenn die Liebe vorbei ist, wenn die Ehe endet, soll der wirtschaftlich Stärkere – auch wenn er verlassen wurde – weiterhin eheliche Solidarität zeigen. Ist das nicht ein einseitiger Anspruch, der mental nicht oder nur schwer nachvollziehbar ist? Gefühle, nicht Geld sind die Grundlage der Ehe – hoffentlich. Sind die Gefühle weg, fängt die Eigenverantwortung an. Für den Partner, der verlassen wird, ist das immer schwer und bedrohlich. Soll er aber dann auch noch zahlen, fühlt er sich „bestraft“. An dieser Gefühlslage hat die Reform des Scheidungsrechts 1977 bis heute nichts geändert.

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134 - Dezember 2012

Lassen wir das Mitglied zu Wort kommen: „Meine inzwischen geschiedene Frau ist 2005 ausgezogen. Zwei Wochen später wurde mir die erste Klage wegen Trennungsunterhalt zugestellt. Seitdem, seit sieben Jahren also, werde ich mit immer neuen Forderungen überzogen und mit Papier regelrecht zugeschüttet. Der Umfang der Akten in Zusammenhang mit Trennung und Scheidung hat inzwischen 14000 Seiten überschritten – mehr Papier wie von meinen technischen Studium an der Universität Stuttgart und meiner Verkehrsflugzeugführerausbildung übrig geblieben ist.... Die Anzahl der Ordner liegt bei 29. Aneinandergereiht erstrecken sich die vier Kisten über 2 m und 15 cm. Es ist grotesk, wenn ein Scheidungsverfahren einen derart absurden Umfang annimmt und die beteiligten Familiengerichte offensichtlich keinerlei Handlungsbedarf sehen.“ Wie kommt man aus der Prozesslawine, der sinnlosen Geldvernichtung wieder heraus? Welcher Richter wird jemals diesen Aktenberg lesen, welcher Anwalt zu welchem Preis?

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133 - September 2012

Zentrales familienrechtliches Thema ist gegenwärtig und für das kommende Jahr die Reform des Sorgerechts für nichteheliche Kinder und deren Väter. Das Titelbild stellt klar, wir wollen die gleichen Rechte für alle Kinder, gleiche Rechte für beide Eltern. Die Waage im Hintergrund soll andeuten, dass es ein zentrales Anliegen eines Rechtsstaates sein muss Gleiches gleich und Ungleiches ungleich zu regulieren. Grundsätzlich hat sich der Staat aber aus dem Privatleben herauszuhalten. Zum Privatleben zählt die Lebensform, die Menschen für sich wählen. Der Staat darf nicht Eltern und ihre Kinder benachteiligen, nur weil sie nicht verheiratet sind. Die Position unseres Verbandes ist klar: Gemeinsame elterliche Sorge für alle Kinder ab Geburt und Feststehen der Vaterschaft.

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132 - Juni 2012

An den sozialen Netzwerken kommt heute niemand mehr vorbei, sie sind ein Trend, der das 21. Jahrhundert prägt und verstärkt prägen wird. Auch der ISUV kann sich diesem Trend nicht entziehen. Wir haben schon auf den bekannten sozialen Netzwerken wie Facebook eine Seite eingerichtet, gehen Sie auf diese Seite, klicken Sie den „Gefällt mir“- Button an. Wir sind bei Twitter präsent. Gehen Sie auf unsere Seite, registrieren Sie sich und werden Sie „Follower“ von ISUV auf Twitter. Auch beim Netzwerk Xing haben wir eine Gruppe. Wir müssen uns, wie alle anderen Verbände auch, der Frage stellen: Wie können wir diese sozialen Netzwerke effektiv nutzen?

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131 - März 2012

Unser Titelbild zeigt die Möglichkeiten des einzelnen Mitglieds auf, die sich durch „Mein ISUV“ ergeben. Mitgliedern bieten sich jetzt vielfältige Möglichkeiten der individuellen Vernetzung. Das einzelne Mitglied ist unabhängiger, es kann unmittelbar Dienstleistungen abrufen. Es verwaltet seine Daten selbst, es kann sich selbst einen Rechtsgutschein ausstellen. Grundlage für Kontakte mit anderen Mitgliedern ist das Profil, das jeder selbst erstellt. Darüber kann das Mitglied andere Mitglieder anschreiben, aber auch selbst angeschrieben werden. Darüber kann es mit den Mitgliedern einer Bezirksstelle aber auch mit Mitgliedern bundesweit direkten Kontakt aufnehmen. Hierüber lassen sich Freizeitkontakte planen, das einzelne Mitglied kann direkt zu einem Event einladen, Freizeitinteressen veröffentlichen. Darüber lässt sich ein Freundeskreis bilden. Gerade das ist nach der Trennung oft sehr wichtig. Natürlich kann man hierüber auch einen Partner, eine Partnerin kennenlernen. Allerdings muss man mitmachen, sich beteiligen in Gruppen und in Diskussionen. Jeder kann über „Mein ISUV“ auch direkt Kontakt zu ISUV-Kontaktanwälten aufnehmen. Des Weiteren können sich Mitglieder Gruppen anschließen oder sie gründen, über die sie mit anderen Betroffenen kommunizieren können.

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130 - Dezember 2011

Unser Titelbild nimmt vorweg, was Sie ab Februar diesen Jahres alle sehen und nutzen können, unseren neuen Webauftritt. Er teilt sich auf in einen öffentlichen, aber grundlegend erneuerten Teil, das offene Forum in neuem Layout, so wie ganz neu „Mein ISUV“. Dort können Mitglieder autonom Fragen stellen, sie können sich einen Berechtigungsschein ausdrucken, zum ISUVKontaktanwalt gehen und sich beraten lassen. Sie können sich im ISUV-Social Web „frei bewegen“, Gruppen gründen, Kontakt mit anderen Mitgliedern aus ihrer Region oder bundesweit aufnehmen, Beiträge schreiben, sich an Diskussionen in Foren beteiligen, sich an der Programm- Diskussion beteiligen, …. Die Mitglieder können sich präsentieren – müssen dies aber nicht, sie können ihren realen Namen nutzen oder ein Pseudonym, sie können ihr Foto hochladen oder ein anderes Foto, das ihnen jeweils gut gefällt. Mehr Information, mehr Angebote, mehr Möglichkeiten – und dies zum gleichen Preis. Und dann kommt noch ein wichtiger Unterschied hinzu: Im Gegensatz zu allen anderen Netzwerken können wir garantieren, dass hinter jedem User ein realer Mensch, kein Fake steckt.

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129 - September 2011

Unser Titelbild zeigt die Möglichkeiten des einzelnen Mitglieds auf, die sich durch „Mein ISUV“ ergeben. Mitgliedern bieten sich jetzt vielfältige Möglichkeiten der individuellen Vernetzung. Das einzelne Mitglied ist unabhängiger, es kann unmittelbar Dienstleistungen abrufen. Es verwaltet seine Daten selbst, es kann sich selbst einen Rechtsgutschein ausstellen. Grundlage für Kontakte mit anderen Mitgliedern ist das Profil, das jeder selbst erstellt. Darüber kann das Mitglied andere Mitglieder anschreiben, aber auch selbst angeschrieben werden. Darüber kann es mit den Mitgliedern einer Bezirksstelle aber auch mit Mitgliedern bundesweit direkten Kontakt aufnehmen. Hierüber lassen sich Freizeitkontakte planen, das einzelne Mitglied kann direkt zu einem Event einladen, Freizeitinteressen veröffentlichen. Darüber lässt sich ein Freundeskreis bilden. Gerade das ist nach der Trennung oft sehr wichtig. Natürlich kann man hierüber auch einen Partner, eine Partnerin kennenlernen. Allerdings muss man mitmachen, sich beteiligen in Gruppen und in Diskussionen. Jeder kann über „Mein ISUV“ auch direkt Kontakt zu ISUV-Kontaktanwälten aufnehmen. Des Weiteren können sich Mitglieder Gruppen anschließen oder sie gründen, über die sie mit anderen Betroffenen kommunizieren können.

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128 - Juni 2011

Es hat schon was unser Titelbild, mag es auch im ersten Augenblick harmlos erscheinen: Auf dem Sockel thronen die Dichterfürsten Goethe und Schiller, in fast lässiger Haltung stehen sie da, ihr Blick ist nicht auf „die da unten“ gerichtet, sondern schweift in die Ferne, fast mehr gen Himmel, zu den Sternen – eben ganz die Klassiker, die Vorbilder, die Wissenden. Darunter einige ISUV-Mitglieder mit ihren ganz und gar nicht klassischen – „mustergültigen“ Erfahrungen. Ohne Worte, rein bildlich steht das Über- und Unterordnungsverhältnis fest. Und dann haben unsere Dichterfürsten auch noch fast zu allen Lebenslagen ihre „mustergültigen“, ja altklugen Sätze parat. – Worin liegt denn da die Spannung im Titelbild, werden Sie fragen? – Schauen wir ein wenig hinter die Fassade: Herr Schiller und erst recht Herr Goethe konnten zwar recht belehrend formvollendet zu Eheglück und Familienglück formulieren, aber ihre gelebten Partnerschaften/Ehen waren dagegen nur teilweise moralisch und glücklich. Selbst hielten sie sich also nur bedingt an ihre eigenen Maximen. Wunsch und Wirklichkeit klaffen eben bei den „hohen Herren“ damals und heute auseinander. Ob die beiden Klassiker in heutiger Zeit nicht auch vor dem Scheidungsrichter gelandet wären? – Lassen sie uns nicht weiter spekulieren, lesen Sie mehr dazu auf den Seiten 10/11 in diesem Report.

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127 - März 2011

Das Wechselmodell ist für viele Mitglieder in unserem Verband ein Thema. Immer öfter übernehmen Väter gerne weiterhin nach der Trennung einen Teil der Betreuung mit, dies sichert eine gewisse Kontinuität der familialen Beziehung. Müttern ermöglicht es den Wiedereinstieg in den Beruf oder die Aufstockung der Arbeit. Gerade dann brauchen Mütter Entlastung bei der Betreuung. Beim Wechselmodell werden nachweislich auch die negativen Folgen der Trennung für die Kinder abgemildert, weil die Beziehung zu den Eltern quasi gleichermaßen aufrechterhalten wird. Bei den Vorteilen fragt sich, warum das Wechselmodell nicht häufiger praktiziert wird. Unser Titelbild gibt darüber Aufschluss: Es liegt an der Wechselmodell-unfreundlichen Praxis der Unterhaltsberechnung. Vergleichen Sie hierzu auch den Artikel zum Wechselmodell in diesem Report auf den Seiten 10/11.

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