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ISUV-Veranstaltungen während der Corona Pandemie?

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ISUV Report 164

Der neue Report 164 - 07/2020 ist da!

Unser Titelbild ist die Collage einer Trennungsfamilie in Zeiten von Corona-Divorce. Im Zentrum aber steht die Maske, die gleichsam das Symbol der Pandemie geworden ist. Sie wird dem Kind nicht aufgesetzt, sondern vors Gesicht gepresst. Die Schutzmaske hat ihre Funktion verloren, sie ist nicht mehr Schutz. Das Gesicht ist hinter der Maske versteckt und das Gesicht des Kindes erstarrt gar zur Maske? Dagegen lassen die Eltern ihre Maske fallen und zerren am Kind, jeder Elternteil versucht das Kind auf seine Seite zu ziehen. Die Corona-Krise reißt den Eltern die Maske vom Gesicht, sie zeigen ihr wahres Gesicht, im positiven und negativen Sinn, ganz wie im realen Leben.

Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht - ISUV e.V. – ist eine Selbsthilfeorganisation seiner Mitglieder und steht allen im Bereich Familien- und Unterhaltsrecht Hilfesuchenden offen.

Der gemeinnützige Interessenverband arbeitet seit mehr als 40 Jahren in allen Bereichen des Familienrechts und ist mit etwa 6.000 Mitgliedern der mitgliederstärkste, bundesweit arbeitende Familienrechtsverband in der Bundesrepublik Deutschland.

Die Mitarbeit im Verband geschieht ehrenamtlich. Der Verband ist seit vielen Jahren beim Zentralfinanzamt Nürnberg als gemeinnützig anerkannt und beim Amtsgericht Nürnberg im Vereinsregister unter der Register-Nr. 3569 eingetragen.

Satzungsgemäße Aufgabe von ISUV ist die Förderung der Information über und das Verständnis für familienpolitische und – rechtliche Maßnahmen sowie die Kenntnisse von deren Auswirkungen, um zur allgemeinen Verbesserung der Rechtslage im Bereich des Familien- und Unterhaltsrechts beizutragen.

Es sollen unterhaltsberechtigte und unterhaltspflichtige, getrennt lebende oder geschiedene Väter und Mütter, wiederverheiratete Väter und Mütter sowie deren Ehepartner, Partner nichtehelicher Lebensgemeinschaften und Väter nichtehelicher Kinder sowie die Kinder des genannten Personenkreises durch Information und Aufklärung vor Willkür und Benachteiligungen im Familien- und Unterhaltsrecht geschützt werden.

Der Verband wurde aus der Erfahrung heraus gegründet, dass die Gesellschaft die Probleme der Getrenntlebenden und Geschiedenen, der Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft und die von deren Kindern häufig ignoriert. Das führt dazu, dass das geltende Familien- und Unterhaltsrecht, das Kindschaftsrecht und die Rechtsprechung der Familiengerichte zahlreiche Mängel aufweisen.

Die Besteuerung der Familie und Halbfamilie ist nach dem heutigen Stand unsozial und menschenverachtend. Familien, die zuvor als “intakte” Familie aus eigener Kraft leben konnten, werden nach Trennung und Scheidung häufig zu Sozialfällen.

Kinder, die zur gesunden Entwicklung beide Elternteile benötigen, werden eines Elternteils beraubt.

ISUV fordert weiterhin grundlegende Reformen des geltenden Familien- und Unterhaltsrechts, des Kindschaftsrechts und der damit zusammenhängenden steuerrechtlichen Fragen.