Startseite » Neuigkeiten


ISUV-Report 150: Zum Kindswohl gehört Identitätsfindung

isuv-report150_titeli

Das Titelbild veranschaulicht „wie der Vater, so der Sohn“ – die Identität mit einem Elternteil oder mit beiden ist Kindern oft ins „Gesicht geschrieben“. In der Rechtsauslegung, im Verhalten von Jugendämtern und Gerichten, herrscht allerdings die Meinung vor, es geht auch ohne die leiblichen Eltern: Der leibliche Vater ist eher ein Störfaktor für die rechtliche Familie. Verwaltet das Jugendamt das Kindeswohl und hat Pflegeeltern installiert, dann bleiben die leiblichen Eltern ausgesperrt, das einzige was bleibt sind ein paar Stunden begleiteter Umgang.- Wir stellen die Frage: Ist es nicht in uns angelegt, dass wir uns mit den leiblichen Eltern, mit der Familie, den Verwandten identifizieren, weil sie uns ähnlich sind, vom Äußeren, vom Wesen? Wir meinen daher für die Identitätsfindung von Kindern sind die leibliche Eltern unabdingbar. Auf den Seiten 5/6 suchen wir zu veranschaulichen, dass Identitätsfindung ein entscheidender Aspekt des Kindeswohls ist, somit die leiblichen Eltern nicht verdrängt, sondern gefördert werden müssen.

 

 

 

08.12.2016 - Kategorie Neuigkeiten

Autor: Josef Linsler