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Sondierungsergebnisse Familienpolitik: Weiter wie bisher nach dem Gießkannenprinzip, aber auch neue effiziente praktische Maßnahmen

Die drei Parteien CDU/CSU und SPD waren sich darin einig Familien zu stärken und zu entlasten, wobei „alle Familien finanziell entlastet“ werden sollen. „Was vorgeschlagen wird, ist sinnvoll und notwendig. Auch Trennungsfamilien profitieren direkt oder indirekt davon. Allerdings werden Familien mit Kinder damit nicht quasi per Knopfdruck vom Kellergeschoss in die Belle Etage gehievt“, kommentiert der ISUV-Vorsitzende Rechtsanwalt Klaus Zimmer die Sondierungsergebnisse.                                                                                                                                  

Es ist ein Bündel von altbekannten Maßnahmen, das die Sondierer zusammengestellt haben. „Es ist Familienpolitik nach dem Gießkannenprinzip. Das kann man einerseits unter dem Aspekt weiter so wie bisher, bloß niemand verprellen, kritisieren, andererseits drückt sich darin der Respekt gegenüber den Leistungen aller Familien aus. Gleichzeitig enthält das Maßnahmenbündel soziale Komponenten gegenüber armen Familien“, hebt ISUV-Pressesprecher Josef Linsler hervor.

Schwerpunkte der Maßnahmen:

-       Das Kindergeld soll in den kommenden vier Jahren um 25 EURO monatlich angehoben werden.

-        Kitas sollen ausgebaut und Eltern je nach Einkommen bei den Gebühren entlastet werden.

-       Anhebung des Kinderzuschlags für Eltern mit niederem Einkommen pro Kind bis zu 170 EURO.

-       Neu eingeführt werden soll ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter.

-       Maßnahmen im Bildungsbereich: Erhöhung des Schulstarterpakets, „Freie Fahrt“ für Schüler, freie Mittagsverpflegung in Kitas und Schulen.

„Sehr praktische Maßnahmen, die Trennungseltern nutzen und hoffentlich auch die Berufstätigkeit beider Eltern fördern, um so Familienarmut zu verhindern bzw. abzubauen.“ (Linsler)  

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17.01.2018 - Kategorie Presseerklärungen

Autor: Josef Linsler